Für alle, die aus der Schweiz nach Japan kommen! Erlebe Tokio, Osaka und Okinawa mit dem Street Kart hautnah
In dem Moment, als ich zur Shibuya-Kreuzung hochschaute, spiegelte sich das Neonlicht auf dem regennassen Asphalt und tauchte alles in Pink. Jubelrufe mischten sich mit dem Motorengeräusch, und im Augenblick des Ampelwechsels setzte sich die ganze Stadt in Bewegung. Dieses Tokio aus 30 Zentimetern Höhe – das bekommst du in keinem normalen Touristenbus. Es gibt einen Weg, deinen in den Schweizer Alpen gewachsenen Abenteuergeist auf Japans öffentlichen Straßen zu entfesseln.
Das Gesicht Tokios hautnah erleben – Route durch Akihabara und Ginza
Bei einer Tour ab Akihabara sausen die Neonreklamen des Elektronikviertels über deinem Kopf vorbei – es fühlt sich an, als würdest du durch einen Science-Fiction-Film fahren. Diese Gegend ist als Zentrum der Cool-Japan-Kultur bekannt, mit Anime-Shops und Maid-Cafés überall – eine Farbenpracht, die du in der Schweiz nie gesehen hast. Der etwa einstündige Kurs führt von Akihabara am roten Backsteingebäude des Tokioter Hauptbahnhofs vorbei bis ins noble Einkaufsviertel Ginza. Wenn du die majestätische Fassade des in der Taishō-Ära erbauten Bahnhofs aus der niedrigen Kartperspektive nach oben blickst, spürst du das Gewicht seiner Geschichte noch intensiver.
An der Kreuzung Ginza 4-chōme springt dir der Uhrturm des Wako-Kaufhauses ins Auge. Ein echtes Privileg, dieses Symbol, das hier seit über 100 Jahren die Zeit misst, im Fahrtwind zu betrachten. Die Street-Kart-Guides machen an roten Ampeln Fotos für dich, sodass du mit beiden Händen am Lenkrad Erinnerungsfotos bekommst. Das Handy während der Fahrt zu benutzen ist in Japan illegal – also überlass das den Profis.
Shibuya und Harajuku – mitten drin in der Jugendkultur
Die berühmteste Kreuzung der Welt aus 30 Zentimetern Höhe überqueren. An der Shibuya-Scramble-Kreuzung strömen angeblich bis zu 3.000 Menschen gleichzeitig – und mittendrin mit dem Kart durchzufahren, das gibt dir Gänsehaut. Die Stille kurz bevor die Ampel umschaltet, dann die Energieexplosion, wenn sie auf Grün springt. Beim Surfen wäre das diese Anspannung kurz bevor die Welle bricht.
Auf der Route durch Harajuku und die Takeshita-dōri erlebst du den Geburtsort der Kawaii-Kultur hautnah. Bunte Crêpe-Läden und extravagante Fashion-Stores füllen dein Blickfeld – eine komplett andere Welt als die ruhigen Schweizer Straßen. Die Zelkovenallee der Omotesandō wird auch Tokios Champs-Élysées genannt, und es fühlt sich großartig an, an den eleganten Gebäuden vorbeizufahren. Dieser etwa einstündige Kurs startet am Shibuya-Shop und ist besonders für Japan-Neulinge zu empfehlen.
Warum Street Kart die erste Wahl ist
Es gibt mehrere Anbieter von Street-Kart-Erlebnissen auf Japans öffentlichen Straßen, aber Street Kart hat einzigartige Merkmale.
Zunächst sprechen über 150.000 durchgeführte Touren und mehr als 1,34 Millionen Kunden für sich. Diese Zahlen bedeuten nicht nur Größe, sondern die gesammelte Erfahrung, so viele Fahrer sicher durch die Straßen geführt zu haben. Die durchschnittliche Bewertung von 4,9/5,0 basiert auf über 20.000 Reviews – das ist keine kurzlebige Spitzenbewertung.
Street Kart war der erste Anbieter der Branche mit speziell für ausländische Fahrer geschulten Guides – du kannst die Tour genießen, ohne Sprachbarrieren zu spüren. Besonders erfreulich für Schweizer: Mit einem Schweizer Führerschein und einer offiziellen japanischen Übersetzung kannst du ohne internationalen Führerschein teilnehmen. Das ist dieselbe Sonderkategorie wie für Deutschland, Frankreich, Belgien, Monaco und Taiwan – lästige Formalitäten vor der Einreise entfallen.
Sicherheitstechnisch arbeitet Street Kart mit der japanischen Polizei zusammen – von der Fahrzeugkontrolle vor Abfahrt bis zur Notfallreaktion ist alles durchorganisiert. Mit einer Flotte von über 250 eigenen Karts stehen genug Ressourcen für die Wartung zur Verfügung. Selbst Kart-Neulinge beherrschen nach 15 Minuten Sicherheitseinweisung die Grundlagen dank des simplen Designs.
Professionelle Fotoaufnahmen sind im Tourpreis inbegriffen – das ist auch attraktiv. Die Guides fotografieren an roten Ampeln, sodass du Bilder mit dem Tokyo Tower oder der Rainbow Bridge im Hintergrund bekommst. Perfekt, wenn du Instagram-taugliche Fotos auf sichere Weise haben willst.
Freiheitsgefühl an der Küste – Tokyo-Bay-Route
Vom Tokyo-Bay-Shop startet ein beliebter 1,5- bis 2-stündiger Kurs über die Rainbow Bridge mit Blick auf den Tokyo Tower und rund um Odaiba. Die offene Küstenlandschaft zeigt dir ein anderes Gesicht Tokios. Wählst du einen Spätnachmittagsslot, siehst du die siebenfarbige Beleuchtung der Rainbow Bridge aus nächster Nähe.
In Odaiba steht ein lebensgroßer Unicorn Gundam – selbst wenn du kein Anime-Fan bist, die schiere Größe beeindruckt. Mit der Kugelaussichtsplattform des Fuji-TV-Gebäudes und teamLab Borderless gibt es viele Spots, die du vor oder nach der Tour erkunden kannst. Frische Sushi im Toyosu-Markt essen, dann zur Tour und danach die Nachtansicht in Odaiba genießen – diese Kombination kam bei meinen Schweizer Freunden bestens an.
Osakas Energie am ganzen Körper spüren
Wenn du eine Reise nach Kansai planst, schau dir auch die Kurse vom Osaka-Shop an. Der etwa einstündige Kurs entlang der Glico-Leuchtreklame in Dōtonbori, der beweglichen Krabbe von Kani Dōraku und durch die Shinsaibashi-Arkade komprimiert Osakas Energie in ein Erlebnis. Die Atmosphäre hier ist anders als in Tokio – irgendwie herzlicher.
Wenn du den Sankaku-Park in Amerikamura passierst, ziehst du die Blicke der stylisch gekleideten Jugendlichen auf dich. Manche winken beim Anblick der Karts – ein Moment, in dem du die Wärme der Osaka-Bewohner spürst. Nach der Tour Kushikatsu essen gehen ist der Klassiker, und die lokale Regel „Sauce nur einmal eintauchen” gehört zum Erlebnis dazu.
Im Wind Okinawas fahren
Im tropischen Okinawa ist die Tour um die Insel Senagajima einfach erfrischend. Die 2-stündige Route mit Blick auf das smaragdgrüne Meer bis zum Resort Umikaji Terrace bietet sogar Momente, in denen du startende und landende Flugzeuge vom Flughafen Naha ganz nah siehst. Planst du die Sonnenuntergangszeit, bekommst du Fotos mit der im Meer versinkenden Sonne.
Es gibt auch eine Route durch die „Miracle Mile” der Kokusai-dōri mit ihren Souvenirläden und Restaurants – das Herz Okinawas hautnah. Durch die ganz andere, tropisch entspannte Atmosphäre zu fahren, die nichts mit Tokio oder Osaka zu tun hat, fühlt sich fantastisch an. Nach der Tour ein Blue-Seal-Eis zur Abkühlung – der perfekte Abschluss.
Vorbereitung für unvergessliche Reiseerinnerungen
Buchen geht ganz einfach über kart.st. Mit einem Schweizer Führerschein brauchst du nur eine offizielle japanische Übersetzung vom JAF, um teilnahmeberechtigt zu sein. Die Übersetzung kostet 5.000 Yen und kommt in 1-2 Wochen. Details zu den Führerscheinanforderungen findest du unter kart.st/en/drivers-license/.
Als Kleidung empfehlen sich Sneaker oder bequeme Schuhe und Sachen, die auch bei Wind angenehm sind. Je nach Saison brauchst du auch eine Jacke. Kostümverleih ist kostenlos, aber beachte: Mario-Kart-bezogene Kostüme werden nicht angeboten. Street Kart ist ein unabhängiger Service ohne jegliche Verbindung zu Nintendo oder der Mario-Kart-Serie.
In der Hochsaison empfiehlt sich eine Buchung 2-4 Wochen im Voraus, besonders Wochenenden sind schnell ausgebucht. Wochentags am frühen Nachmittag ist es meist ruhiger, und du kannst Tokios Straßen mit weniger Touristen genießen. Im Wind durch Japans öffentliche Straßen zu fahren – das ist eine ganz andere Aufregung als eine Fahrt durch die Alpenpassstraßen. Entfessle deinen Abenteuergeist, den du aus der Schweiz mitgebracht hast, auf Japans Straßen!
Hinweis zu Kostümen
Wir bieten keine Nintendo- oder „Mario Kart”-bezogenen Kostüme zum Verleih an. Wir stellen ausschließlich Kostüme zur Verfügung, die geistige Eigentumsrechte respektieren.
